{"id":2664,"date":"2019-12-10T09:04:25","date_gmt":"2019-12-10T09:04:25","guid":{"rendered":"http:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/?p=2664"},"modified":"2024-11-27T07:06:11","modified_gmt":"2024-11-27T07:06:11","slug":"veranstaltung-28-oktober-2019-asylentscheid-negativ-perspektive-eritrea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/veranstaltung-28-oktober-2019-asylentscheid-negativ-perspektive-eritrea\/","title":{"rendered":"Veranstaltung: \u201cAsylentscheid Negativ! Perspektive Eritrea?\u201d"},"content":{"rendered":"\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cAls das Saallicht ausging, ging das B\u00fchnenlicht an und wir wurden strahlend begr\u00fcsst \u2013 auf Tigrinya. Willkommen, Eritreerinnen und Eritreer, sagte der Moderator. Und gleichzeitig war klar: Die, die nur Deutsch verstehen, sind genauso herzlich willkommen &#8211; das Moderationsduo war zweisprachig. Fraglos: F\u00fcr eine Ver\u00e4nderung der Asylpraxis Eritrea braucht es alle!\u201d<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Hanna Gerig, Gesch\u00e4ftsleiterin Solinetz<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Moderationsteam Abdulhadi Abdallah und Christian Fischer<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh5.googleusercontent.com\/9xTIr9XuispugAHjkjM7YLU7E_aTiqbysg52S3nZkXnabD7xdLKEoTakEagp7tuyOffDdljWZXByRP5rFwrZ-ti5NgYlwdau7MLb0KzueLmt0rTFCf5ANjAyxiNagzqgKiEOFXm_\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto \u00a9Sara Furrer<br><\/p>\n\n\n\n<p>Am 28. Oktober 2019 fand unsere Veranstaltung \u201cAsylentscheid Negativ! Perspektive Eritrea?\u201d im <em>Karl der Grossen<\/em> statt. Dabei informierten wir Menschen \u00fcber das Thema der negativen Asylentscheide und deren Folgen und boten eine Plattform f\u00fcr Fragen, Diskussion und L\u00f6sungsans\u00e4tze.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 140 Personen reisten von Lausanne bis St. Gallen nach Z\u00fcrich an den Event. Darunter waren sowohl Betroffene, Vertreter*innen von Organisationen, die selber in diesem Bereich arbeiten, als auch Personen, die noch fast nichts \u00fcber die Situation in der Schweiz oder Eritrea wussten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cEin sehr gelungener Anlass mit so vielen eritreischen Betroffenen und ihren vielf\u00e4ltigen Verb\u00fcndeten, zusammen in einem bunten, gleichberechtigten Dialog. So soll das Leben sein: Gelebte Solidarit\u00e4t und Partizipation! (&#8230;) Gemeinsam konnten wir uns an diesem Abend eine Schweiz vorstellen, die weniger negativ gerichtet wird und mehr Perspektive anbietet.\u201d<\/em><\/p>\n\n\n\n<p> &#8211; Ron Halbright, Gesch\u00e4ftsleiter NCBI Schweiz<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Asylpraxisversch\u00e4rfung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eritreer*innen werden durch einen negativen Asylentscheid aus Schule, Lehre und Alltag gerissen mit der Aufforderung, die Schweiz zu verlassen. Seit dem Jahr 2016 wurde die Asylpraxis bez\u00fcglich Eritrea laufend versch\u00e4rft (EMBS berichtet 2016 <a href=\"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/medienmitteilungblackbox-eritrea\/\">hier<\/a> und 2017 <a href=\"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/kommentar-zum-bvg-beschluss-vom-17-8-2017\/\">hier<\/a>.) Eine R\u00fcckkehr galt seitdem nicht mehr in allen F\u00e4llen als unzumutbar; dies f\u00fchrte dazu, dass 3000 vorl\u00e4ufige Aufnahmen \u00fcberpr\u00fcft werden und Eritreer*innen vermehrt negative Asylentscheide erhalten, auch wenn sie schon seit vielen Jahren in der Schweiz leben. Zur\u00fcck in das diktatorische, unberechenbare Regime Eritreas k\u00f6nnen sie nicht. Das Regime nimmt nur freiwillige R\u00fcckkehrer*innen zur\u00fcck. Das heisst Personen, die sich verpflichten einen \u201cReue-Brief\u201d zu unterschreiben, mit dem sie sich unter anderem verpflichten, eine unbestimmte Strafe auf sich zu nehmen. Das nimmt kaum jemand auf sich. <br>Trotzdem verlieren sie fast alle Perspektiven in der Schweiz. Sie landen in der unmenschlichen Nothilfe oder tauchen unter.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Experte taucht wegen Verweigerung der Nothilfe unter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nur ein paar Tage vor der Veranstaltung wurde uns erneut schmerzlich vor Augen gef\u00fchrt, welch schlimme Folgen ein negativer Entscheid haben kann: Einem unserer Experten wurde nicht nur das Asyl, sondern auch die Nothilfe verweigert (Luzerner Zeitung berichtete<a href=\"https:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/zentralschweiz\/luzern\/vorwuerfe-gegen-amt-fuer-migration-luzern-nothilfe-verweigert-ld.1172963\"> hier<\/a>). Ein paar Tage vor unserer Veranstaltung verschwand er spurlos, \u201ctauchte unter\u201d &#8211; nur um irgendwann zum Dublin-Fall zu werden, der zur\u00fcck in die Schweiz geschafft und hier wieder in derselben, hoffnungslosen Lage stecken wird. Noch dazu hat er somit auch keine Chancen f\u00fcr ein H\u00e4rtefallgesuch mehr.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kurzvortr\u00e4ge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den ersten Kurzvortrag hielt der Informationschef des Staatssekretariats f\u00fcr Migration (SEM), Daniel Bach. Er gab mit Statistiken einen \u00dcberblick \u00fcber ihre Asyl- und R\u00fcckkehrpraxis in Bezug zu Eritrea.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Er erkl\u00e4rte, dass bis 2016 illegal ausgereiste Eritreer\/innen eine vorl\u00e4ufige Aufnahme als Fl\u00fcchtlinge erhielten, wegen Unzul\u00e4ssigkeit der Wegweisung. Seither f\u00fchrt die illegale Ausreise allein nicht zur Anerkennung als Fl\u00fcchtling. Seit 2018 ist eine R\u00fcckkehr auch dann zul\u00e4ssig, wenn jemand zum Nationaldienst aufgeboten werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb werden 3000 vorl\u00e4ufige Aufnahmen gepr\u00fcft. 2018 wurden 250 vorl\u00e4ufige Aufnahmen \u00fcberpr\u00fcft und 14 rechtskr\u00e4ftige Aufhebungen ergeben. Zu den restlichen 2750 wurden noch keine Zahlen genannt. Ausserdem befinden sich 683 Personen aus Eritrea zurzeit in der Nothilfe.<br><\/p>\n\n\n\n<p>In seinem Vortrag zur politischen Situation in Eritrea erz\u00e4hlte Yonas Gebrehiwet, Co-Pr\u00e4sident des Eritreischen Medienbunds, von der wachsenden Repression seit der Beginn der Diktatur 1991 &#8211; keine Pressefreiheit, Massen\u00fcberwachung, Verhaftungen. Folter und Verbrechen geh\u00f6ren zur Normalit\u00e4t. Und nat\u00fcrlich erz\u00e4hlte er vom Nationaldienst und Sawa, den viele mit Sklaverei vergleichen. <br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201cWas kann man dann noch tun, wenn man nicht mehr planen kann?\u201d<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fiori Birhane ber\u00fchrte alle mit ihrer Rede: \u201cZwei Jahre habe ich auf Sicherheit gewartet. Ich habe mir ein Leben aufgebaut. Ich hatte ein Praktikum erhalten mit Aussicht auf eine Lehrstelle. Und nach diesen zwei Jahren Warten erhalte ich einen negativen Asyl-Entscheid,\u201d sprach sie. \u201cIch hatte kein Recht mehr, hier als Mensch zu sein. Ein Schock. Pl\u00f6tzlich ist alles blockiert. Man denkt, es ist das Ende des Lebens. Was kann man dann noch tun, wenn man nicht mehr planen kann?\u201d<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/xbdT5jWKzasq6qEKHkRyh55bM3S9zruL7Ozds5o389ZsG6I5SYaGzct4tsv2rKMfEw4d2IHQyAr_E3TPUwxalDowHY-fxv4T384QTqHCU6L55siLzqFtctqjAKSzgSvNULkVhbWg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto \u00a9Ana Scheu<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Intimer Austausch am \u201cMeet the Expert\u201d<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00abDie kleineren Fokusgruppen animierten zu einem intimeren Austausch. Ich konnte Fragen stellen, die ich sonst in einem Plenum selten wage. Egal ob man ein Profi der schweizerischen Asylpolitik&nbsp; oder einfach eine interessierte, neugierige Person war; jede*r war willkommen und jede Frage war erlaubt.\u00bb <\/em>Gabrielle Br\u00e4ndli, Online Marketing Manager Helvetas<br><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber 20 Expert*innen des Alltags aus Eritrea und der Schweiz berichteten aus erster Hand am vielf\u00e4ltigen und pers\u00f6nlichen \u00abmeet the experts\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p>In intimen 4-5er Gruppen konnte man diesen Personen in drei Durchg\u00e4ngen an je 20 Minuten Fragen stellen. Unter den Expert*innen waren Betroffene, die selber Negativentscheide erhalten hatten, Aktivist*innen aus Eritrea und der Schweiz, Expert*innen aus Eritrea, die \u00fcber die Situation im Lande Bescheid wissen, eine Expertin zur Situation der Frauen in Eritrea, ein Vertreter der Beh\u00f6rden, und viele mehr.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Besucher*innen waren ber\u00fchrt und begeistert:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cEines der Gespr\u00e4che war vom Schicksal eines jungen Eritreers gepr\u00e4gt, der am selben Tag einen Negativentscheid erhalten hatte. Von einer Mith\u00f6rerin kam der Tipp, ein H\u00e4rtefallgesuch zu stellen. In der Gruppe wurde gleich besprochen, wie und wer ihm zur Hilfe stehen k\u00f6nnte.\u201d<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cBer\u00fchrt hat mich die starke und entschiedene Ausstrahlung von Rigat Hadish.\u201d&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cObwohl ich die Situation in den Ausschaffungszentren kenne, hat mich die Begegnung mit den drei jungen Leuten extrem beeindruckt. Dass solche Situationen in unserer Schweiz gesetzlich m\u00f6glich sind, finde ich menschenunw\u00fcrdig und unbegreiflich.\u201d<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cIch bin erschrocken, als ich h\u00f6rte, wie das Leben auf der Nothilfe ist &#8211; dass man keinen Ausweis mehr hat und wie in einem Gef\u00e4ngnis lebt.\u201d&nbsp;&nbsp;<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh4.googleusercontent.com\/UL538jpSy6Wcd2J-XfeueEKeoDbsFWd_Z7lRr-zTpzNrX4ijMl-UtzFxAQnWAb04GE_6Y9rBkEmO6qf1wGgzS3ua6SdMBe5ywRQq-lsBbv7CWno6e_vNtWFT64xEJDveloMiv4Yc\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/EBzyODskjFxl5AGPXnl_4bExXBt8JwLHNYcOW9r1pwDyJZcwzGzr4aIv5V1YheysdOIlJ3soxZ7e8Uy7ZrZieAfGmoo1jvDf3vRFgENS91IExvlGalaoI5b9cm8x9LXq0yFARG_u\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/UokvQDQWBOP-8jvYzwIqZfs4U8tauSU8Y91OfmEzxny432iDgN_F1bPwDOMKyBo38lu-OcZyYl-LOjuUVZK6DAsl31DMUFuyayIgDUc4C7Vp1WZI2NhAW1Eu378t0KSsJNPPO5-A\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Fotos \u00a9Sara Furrer<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Open Space bietet Plattform f\u00fcr die Vernetzung einer Petition<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Open Space wurden frei verschiedene Themen und Fragen gesammelt, zu denen ein Austausch in Gruppen erw\u00fcnscht war. Es gab kleine Gruppen zu den Themen <em>Vernetzung<\/em>, <em>Notunterkunfthelfer*innen<\/em>,<em> Leben in der Nothilfe\/Perspektive nach einem Asylentscheid<\/em> und<em> Eritrean Women Empowerment<\/em>.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Gruppe Vernetzung entstand ein schweizweites Netzwerk von Organisationen und Einzelpersonen, die zusammen eine Petition unterst\u00fctzen und in Zukunft enger Zusammenarbeiten wollen. Dem kann man sich gerne anschliessen.&nbsp;<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/7vz6Vu7YzSBOe46ls8y22DGAu_1dXU9C0dVtZo3hGxnlqR3dPA2SVaf4SVp-hh_yD_aw2Gy9owgoFykdw0il3u6frf_Mx0wIyHYCZa_fIF6bet24jPQZRxx1K-uAbxRArPpdHeCS\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto \u00a9Ana Scheu<br><\/p>\n\n\n\n<p>In der Endrunde machte unsere Mediensprecherin Rahel Dawit den Anfang: \u201cIch bin inspiriert \u2013 so viele Menschen aus beiden Gesellschaften waren da. Ich bin echt \u00fcberrascht. Ich bin dankbar f\u00fcr L\u00f6sungen und Unterst\u00fctzung. Danke!\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Mihreteab: \u00abIch bin zum ersten Mal hier. Wir Menschen sind stark. Wir haben Potential. Wir haben \u00fcber die 16 J\u00e4hrige Klimaaktivistin in Schweden geredet: Sie hat viele Sachen geschafft und das Bewusstsein in die Politik geholt. Wenn sie das schafft, diese Bewegung zu verursachen, dann schaffen wir das auch.\u00bb<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es geht weiter!&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Dringlichkeit, die wir an diesem Abend gesp\u00fcrt und geh\u00f6rt haben, motiviert uns stark und gibt uns Kraft, weiterzumachen. Jetzt geht es f\u00fcr uns darum, dieses Erfolgskonzept zu vervielf\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zurzeit vernetzen wir uns intensiv mit Organisationen und Gruppen, die sich momentan mit diesem Thema besch\u00e4ftigen. Wir suchen nach Projektpartnern und Orten, an denen wir diese Veranstaltung in einem gr\u00f6sseren oder auch kleineren Rahmen durchf\u00fchren k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Meldet euch gerne, falls ihr Interesse an einer Kollaboration, Ideen oder Kontakte habt. Wir freuen uns \u00fcber Spenden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/43I9hoC2dt_SPgVSuV2Ciy4v1Vm8nDvjc0uABB0mZ9yiGqHCrajFL-EhOdvz61HXwQ8KwmwazPMrOG69LUiDTZA8oqxRonKyVF4ou7liLpppoIcRpOY00-DYNbPPDbv2VY1XZ73a\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto \u00a9Ana Scheu<br><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cAm Schluss des Abends sprach ich mit einem Freund aus Eritrea. Er sagte mir, dass dieser Abend ihm aus dem Herzen gesprochen habe &#8211; und das sehe ich genauso.\u201d <\/em>-Seline S<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cAls das Saallicht ausging, ging das B\u00fchnenlicht an und wir wurden strahlend begr\u00fcsst \u2013 auf Tigrinya. Willkommen, Eritreerinnen und Eritreer, sagte der Moderator. Und gleichzeitig war klar: Die, die nur Deutsch verstehen, sind genauso herzlich willkommen &#8211; das Moderationsduo war zweisprachig. Fraglos: F\u00fcr eine Ver\u00e4nderung der Asylpraxis Eritrea braucht es alle!\u201d &#8211; Hanna Gerig, Gesch\u00e4ftsleiterin [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":2675,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[69,12],"tags":[],"class_list":["post-2664","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-empowerment","category-events"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P7A6475.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2664","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2664"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2664\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3565,"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2664\/revisions\/3565"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2675"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}