{"id":1111,"date":"2017-01-26T15:53:46","date_gmt":"2017-01-26T15:53:46","guid":{"rendered":"http:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/?page_id=1111"},"modified":"2017-01-26T15:53:46","modified_gmt":"2017-01-26T15:53:46","slug":"es-kommen-nur-maenner-zur-situation-der-eritreischen-frauen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/literatur\/es-kommen-nur-maenner-zur-situation-der-eritreischen-frauen\/","title":{"rendered":"Es kommen nur M\u00e4nner \u2013 Zur Situation der eritreischen Frauen"},"content":{"rendered":"<p><em>von Doris Eckstein<\/em><\/p>\n<p>Die in der Schweizer Bev\u00f6lkerung weit verbreitete Wahrnehmung, dass nur M\u00e4nner aus Eritrea fl\u00fcchten, entspricht nicht den Tatsachen. Weltweit waren Ende 2015 411\u2018000 Personen aus Eritrea auf der Flucht.1 155&#8217;000 davon lebten in \u00c4thiopien und 100\u2018000 im Sudan, davon eine grosse Anzahl an unbegleiteten Minderj\u00e4hrigen.2 Die Statistiken enthalten keine Zahlen zu Frauen\/M\u00e4nner in Fl\u00fcchtlingslagern. Viele Frauen und Kinder, die bereits aus Eritrea gefl\u00fcchtet sind, harren in den L\u00e4ndern s\u00fcdlich der Sahara aus und warten auf eine M\u00f6glichkeit, weiterzureisen ohne zu grosse Risiken auf sich zu nehmen. Dass auf der weiteren Flucht viele Gefahren lauern, ist auch den Fl\u00fcchtenden bewusst. Frauen haben gleich viele Gr\u00fcnde wie M\u00e4nner, aus Eritrea zu fliehen.<br \/>\n<br \/>\nIn der Schweiz sind zwar mehr M\u00e4nner als Frauen als Asylsuchende erfasst: Ende des Jahres 2015 warteten 6230 Eritreer und 2380 Eritreerinnen auf einen Asylentscheid. Bei den vorl\u00e4ufig Aufgenommenen und Fl\u00fcchtlingen mit Aufenthaltsrecht aber war das Verh\u00e4ltnis ausgeglichen: 2640 M\u00e4nner und 1960 Frauen aus Eritrea waren als vorl\u00e4ufig Aufgenommene und gleich viele M\u00e4nner wie Frauen (je etwa 3600) waren als Fl\u00fcchtlinge mit Aufenthaltsrecht registriert.3<br \/>\n<br \/>\n<strong>Situation der Frauen in Eritrea<\/strong><\/p>\n<p>Ein Bericht des Jahres 2015 von Amnesty International zu Eritrea4 gibt Hinweise auf die schwierige Lage der Frauen in Eritrea. In Bezug auf die Dienstpflicht sind Frauen den M\u00e4nnern gleichgestellt, ausser sie sind verheiratet, schwanger oder haben Kinder. Es gibt aus diesem Grunde Familien, die ihre T\u00f6chter fr\u00fch verheiraten, damit sie nicht ins Milit\u00e4r eingezogen werden. Frauen, die bereits im Milit\u00e4rdienst sind, scheinen nach der Heirat nicht freigestellt zu werden. Im 2015 wurden zudem in der Region Gash Barka zus\u00e4tzlich alle Frauen ins Milit\u00e4r eingezogen, die Kinder hatten.<br \/>\n<br \/>\nIm Gegensatz zu den Frauen werden M\u00e4nner nicht aus dem Dienst entlassen, wenn sie V\u00e4ter werden. In der Regel erhalten die V\u00e4ter ein Mal pro Jahr ein paar Tage Urlaub. Die trostlose Perspektive, jahrelang die Kinder alleine mit ungen\u00fcgendem Einkommen grossziehen zu m\u00fcssen (der Sold reicht nicht f\u00fcr die Ern\u00e4hrung einer Familie aus) sowie die Angst vor Gewalt im Milit\u00e4r treiben junge Frauen zur Flucht, bevor sie ins Milit\u00e4r eingezogen werden.<br \/>\n<br \/>\nWie die M\u00e4nner, m\u00fcssen Frauen mit 17\u201320 Jahren f\u00fcr ein Jahr die Schule des National Service besuchen, viele davon im Training Centre in Sawa5. Im ersten Halbjahr wird auf die Abschlussexamen hin gelernt und im zweiten Halbjahr wird ein milit\u00e4risches Training durchgef\u00fchrt, das auch ein 2\u20134w\u00f6chiges \u201eKriegssimulationstraining\u201c im Busch beinhaltet. Die Unterkunftsbedingungen an diesem Ort, der 20\u2018000 Personen aufnehmen kann, sind hart. Die Ern\u00e4hrung ist mangelhaft. Sexuelle \u00dcbergriffe durch Vorgesetzte und Kollegen sind h\u00e4ufig6. Wenn die Frauen sich gegen sexuelle Gewalt wehren, werden sie hart bestraft.7 Werden sie schwanger, f\u00fchrt das zu gesellschaftlicher \u00c4chtung, w\u00e4hrend die T\u00e4ter dagegen straflos ausgehen. Rekrutinnen werden oft neben ihrem Dienst als Dienstm\u00e4dchen eingesetzt. Eine Flucht wird mit Gef\u00e4ngnis und drakonischen Strafen geahndet.8<br \/>\n<br \/>\nTrotzdem scheinen viele Frauen und M\u00e4nner bereits in Sawa zu fl\u00fcchten. Wenn es sich in Sawa abzeichnet, dass sie m\u00f6glicherweise direkt in den Milit\u00e4rdienst eingezogen werden, entscheiden sie sich f\u00fcr die Flucht.<br \/>\n<br \/>\nEinige der Studierenden, die sehr gute Noten erreichen, werden nach Beendigung der Ausbildung in Sawa zu einem der Regierungscolleges geschickt. Nach ein paar Jahren werden sie dann im National Service eingesetzt, arbeiten also f\u00fcr den Staat an Orten und in Funktionen, die ihnen vom Staat zugewiesen werden. Manchmal werden sie auch von den Colleges aus in den Milit\u00e4rdienst eingezogen.<br \/>\n<br \/>\nDer endlose Milit\u00e4rdienst stellt f\u00fcr viele Familien ein wirtschaftliches und organisato-risches Problem dar. Die eingezogenen Personen fehlen als Arbeitskr\u00e4fte und Betreuungspersonen. In der Regel sind der Vater und mehrere der Kinder im Milit\u00e4rdienst oder im Civil Service t\u00e4tig, manchmal auch die Mutter. Nicht wenige Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen verlassen daher die Regelschule vorzeitig, damit sie nicht \u00fcber das Schulsystem ins Milit\u00e4r eingezogen werden. Als Gegenmassnahme f\u00fchrt die Regierung regelm\u00e4ssige Razzien (\u201egiffas\u201c in Tigrinya) durch, in denen Soldaten Strassen und H\u00e4user, L\u00e4den und Gesch\u00e4fte nach Jugendlichen im Wehrdienstalter suchen. Personen ohne Nachweis der Nicht-Pflicht werden sofort eingezogen und meist zuerst mit monatelanger Haft bestraft. Einige Jugendliche versuchen sich \u00fcber mehrere Jahre bei solchen Razzien zu verstecken. Auf grossen Strassen und in gr\u00f6sseren Orten werden die Papiere von Reisenden auch an Checkpoints \u00fcberpr\u00fcft, um Wehrdienstverweigernde zu finden9.<br \/>\n<br \/>\n<strong>Situation der Frauen auf der Flucht<\/strong><\/p>\n<p>Im Sudan, der f\u00fcr die meisten Eritreer*innen die erste Station auf der Flucht ist, sind Eritreer*innen nicht automatisch als Fl\u00fcchtlinge anerkannt. Sie m\u00fcssen von Gesetzes wegen in einem der 12 Fl\u00fcchtlingslager im Osten des Landes leben. Insgesamt sind es weit mehr als 100\u2018000 Fl\u00fcchtlinge. Einige von ihnen leben dort seit 1967.10 Die Bedingungen in diesen Lagern sind laut der Schweizerischen Fl\u00fcchtlingshilfe \u201eharsch\u201c.11 Die Fl\u00fcchtlingslager sind \u00fcberf\u00fcllt. Sowohl Ern\u00e4hrung als auch Gesundheitsversorgung sind nicht gesichert. Der sudanesische Staat duldet \u00dcbergriffe auf eritreische Fl\u00fcchtlinge in Lagern.12 In den letzten Jahren kam es auch zu Abschiebungen nach Eritrea. Die Bedingungen in den Fl\u00fcchtlingslagern sind schlecht und es gibt nicht wenige Entf\u00fchrungen aus den Lagern selbst oder auf der Reise dahin: Bei abnehmenden Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6men holen sich Menschenschmuggler, die in weiten Netzwerken agieren, ihre Kundschaft direkt aus den Lagern.13 Vor allem f\u00fcr alleinstehende Frauen und minderj\u00e4hrige M\u00e4dchen ist die Gefahr, in den Lagern sexuell missbraucht zu werden, sehr gross. Aus diesem Grund lassen Eltern unbegleitete minderj\u00e4hrige Kinder oft direkt nach Khartum schmuggeln. Frauen werden mitunter nicht einmal als Haushaltsvorstand anerkannt und erhalten daher keine Verpflegung.14 Deshalb reisen viele nach Khartum, was sie von Gesetzes wegen eigentlich nicht d\u00fcrften. Auf dieser Reise besteht die Gefahr, von Schmugglern und Schleppernetzwerken ausgebeutet zu werden. In den St\u00e4dten drohen ihnen Verhaftungen und monate- bis jahrelange Gef\u00e4ngnishaft15 wegen illegalen Aufenthaltes.<br \/>\n<br \/>\n<strong>Fluchtrouten von Eritrea<\/strong><\/p>\n<p>Der Sudan gilt als Transitort und Destination von eritreischen und \u00e4thiopischen Frauen, die als Haussklavinnen entweder im Sudan arbeiten oder in den Nahen Osten geschickt werden.16 Viele Frauen werden zur Prostitution gezwungen und in die Bordelle von Khartum oder auf die \u00d6lf\u00f6rderfelder gebracht.17<br \/>\n<br \/>\nDie weitere Flucht bis an die Mittelmeerk\u00fcste ist mit vielen Gefahren verbunden. Im Weltbericht von Human Rights Watch wird berichtet, dass \u00c4gyptische Menschenschmuggler massenhaft Eritreer*innen foltern, um L\u00f6segeld zu erhalten, wobei die Foltermethoden Vergewaltigung, Verbrennung und Verst\u00fcmmelung einschliessen. Es wird von L\u00f6segeldforderungen von bis zu 40\u2018000 US$ berichtet.18<br \/>\n<br \/>\nNach den Bem\u00fchungen der EU, die Migration aus Libyen einzud\u00e4mmen, beobachtete Human Rights Watch zudem eine Zunahme von Folter, Vergewaltigung und T\u00f6tungen in Haftzentren in Libyen.19 In diesen Zentren waren auch Personen untergebracht, die auf dem Meer aufgegriffen wurden. An den Missbr\u00e4uchen sind sowohl Regierungsverantwortliche als auch Milizen und kriminelle Banden beteiligt. Die meisten dieser Zentren geh\u00f6ren dem Department for Combating Illegal Migration (DCIM) an, welches dem Departement des Inneren von Libyen zugeordnet ist. Die Zentren sind \u00fcberf\u00fcllt, in schlechtesten hygienischen Zust\u00e4nden und die Nahrung ist ungen\u00fcgend. \u00dcber sexuelle Gewalt an M\u00e4nnern und Frauen wird h\u00e4ufig berichtet. Manche Inhaftierte erh\u00e4ngen sich, weil sie die Zust\u00e4nde nicht l\u00e4nger ertragen k\u00f6nnen. Die Zust\u00e4nde wurden mehrmals vom UNHCR angeprangert.20<br \/>\n<br \/>\nEin Arzt, der ein Jahr in Pozzallo (Sizilien) arbeitete, berichtet, dass Frauen h\u00e4ufig von sexueller Gewalt auf ihrer Reise durch Libyen erz\u00e4hlen und medizinische Behandlung brauchen, einschliesslich Abtreibungen. Sexuelle Gewalt ist auf der ganzen Reise, durch alle L\u00e4nder, eine reelle Gefahr, und das wissen auch die Fl\u00fcchtlinge. Menschenschmuggler vergewaltigen h\u00e4ufig Frauen in der Gruppe. Es gibt Frauen, die sich vor oder w\u00e4hrend ihrer Flucht eine Injektion gegen ungewollte Schwangerschaften verabreichen lassen, weil sie die Risiken nur allzu gut kennen.21<br \/>\n<\/p>\n<p>1 UNHCR, Global Trends Annex Tables 2015, http:\/\/www.unhcr.org\/cgi-bin\/texis\/vtx\/home\/opendocAttachment.zip?COMID=576402377<br \/>\n2 UNHCR news, Sharp increase in number of Eritrean refugees and asylum-seekers in Europe, Ethiopia and Sudan, 14. November 2014, http:\/\/www.unhcr.org\/news\/briefing\/2014\/11\/5465fea1381\/sharp-increase-number-eritrean-refugees-asylum-seekers-europe-ethiopia.html<br \/>\n3 Personen \u00e4lter als 14 Jahre, Tabelle der st\u00e4ndigen und nichtst\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung 2015, Amt f\u00fcr Statistik der Schweiz. Eidgenossenschaft, TAB-STAT<br \/>\n4 Amnesty International Report on Human Rights, chapter on Eritrea, 2015\/2016<br \/>\n5 EASO Bericht \u00fcber Herkunftsl\u00e4nderinformationen, Eritrea. Luxemburg: Amt f\u00fcr Ver\u00f6ffentlichungen der Europ\u00e4ischen Union, Mai 2015, doi:10.2847\/790249<br \/>\n6 UN Human Rights Office of the High Commissioner, Detailed findings on the commission of inquiry on human rights in Eritrea, 8. Juni 2016, http:\/\/www.ohchr.org\/Documents\/HRBodies\/HRCouncil\/CoIEritrea\/A_HRC_32_CRP.1_read-only.pdf<br \/>\n7 Schnellrecherche der SFH-L\u00e4nderanalyse vom 18. Mai 2015 zu Eritrea: Gewalt gegen Frauen Sawa. Schweizerische Fl\u00fcchtlingshilfe, Zugriff am 18. Sept. 2016, https:\/\/www.fluechtlingshilfe.ch\/assets\/herkunftslaender\/afrika\/eritrea\/150518-eri-frauen-in-sawa.pdf<br \/>\n8 EASO Bericht \u00fcber Herkunftsl\u00e4nderinformationen, Eritrea. Luxemburg: Amt f\u00fcr Ver\u00f6ffentlichungen der Europ\u00e4ischen Union, Mai 2015, doi:10.2847\/790249<br \/>\n9 EASO Bericht: L\u00e4nderfokus Eritrea, 11.8.2015, Staatssekretariat f\u00fcr Migration, Schweizerische Eidgenossenschaft<br \/>\n10 AlJazeera, The Tragedy of The Eritrean Refugees In Sudan, 22. August 2014, http:\/\/awate.com\/aljazeera-the-tragedy-of-the-eritrean-refugees-in-sudan\/<br \/>\n11 Schweizer Fl\u00fcchtlingshilfe, Entf\u00fchrungen im Sudan, 3. Mai 2011. www.fluechtlingshilfe.ch\/herkunftslaender\/herkunftslaender\/herkunftslaender\/africa\/eritrea\/eritrea-entfuehrungen-im-sudan<br \/>\n12 AlJazeera, The Tragedy of The Eritrean Refugees In Sudan, 22. August 2014, http:\/\/awate.com\/aljazeera-the-tragedy-of-the-eritrean-refugees-in-sudan\/<br \/>\n13 Human Rights Watch, Egypt: End Traffickers\u2019 Abuse of Migrants, 9. Dezember 2010: www.unhcr.org\/refworld\/docid\/4d071b5fc.html Asmarino, Meron Estefanos, Bedouin Rashaida: The Human Traffickers in North-East Africa, 9. M\u00e4rz 2011: www.asmarino.com\/articles\/958-eritrea-bedouin-rashaida-the-human-traffickers-in-north-east-africa UNHCR; Ruthless smugglers prey on unaccompanied minors on Sudan border, 20. September 2010: www.unhcr.org\/4c9762df6.html<br \/>\n14 http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/fluechtlinge-warum-vor-allem-maenner-nach-deutschland-kommen-a-1051755.html<br \/>\n15 Schweizerische Fl\u00fcchtlingshilfe, eritrea-familiennachzug-ueber-den-sudan-in-die-schweiz.pdf, &#8230;<br \/>\n16 USDOS &#8211; US Department of State: Trafficking in Persons Report 2016 &#8211; Country Narratives &#8211; Sudan, 30 June 2016 (available at ecoi.net) http:\/\/www.ecoi.net\/local_link\/326118\/452576_en.html (accessed 18 September 2016)<br \/>\n17 US Department of State, Traf ficking in Persons Report 2010 \u2013 Sudan, 14. Juni 2010: www.unhcr.org\/refworld\/docid\/4c1883c431.html<br \/>\n18 Human Rights Watch, World Report 2015, Eritrea, https:\/\/www.hrw.org\/world-report\/2015\/country-chapters\/eritrea, August 2016<br \/>\n19 http:\/\/www.refworld.org\/country,,,,ERI,,577fc8134,0.html<br \/>\n20 UNHCR, Jan-April 2016 report on Libya, August 2016, https:\/\/www.hrw.org\/world-report\/2015\/country-chapters\/eritrea<br \/>\n21 http:\/\/www.refworld.org\/country,,,,ERI,,577fc8134,0.html Die Webseiten wurden im Oktober 2016 abgerufen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/eritreischer-medienbund.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Es-kommen-nur-Ma\u0308nner_V4-2.docx\">Als PDF downloaden. <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Doris Eckstein Die in der Schweizer Bev\u00f6lkerung weit verbreitete Wahrnehmung, dass nur M\u00e4nner aus Eritrea fl\u00fcchten, entspricht nicht den Tatsachen. 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